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The Witcher 3

By Tony, 10. September 2017

Um The Witcher 3 abzuschließen, habe ich leider fast genau ein Jahr gebraucht. Das hatte unterschiedliche Gründe, an manchen konnte ich nichts ändern, an manchen wollte ich nichts ändern. Mal kam ein Test dazwischen, mal Zelda: Breath of the Wild. Trotzdem habe ich mich auch nach wochenlanger Pause mehrfach wieder reingefuchst. Irgendwann konnte ich auch diesen Druck und Balast abschütteln, den die vielen Fragezeichen, Sidequests und Nebenbeschäftigungen auf mich ausübten. Als ich gelernt hatte, mich in der Welt von Witcher 3 einfach treiben zu lassen, hat es mir deutlich mehr Spaß gemacht. All diese vielen Aufgaben und Fesseln haben mich förmlich erdrückt und wenn ich an Breath of the Wild denke, ist das wohl auch der Grund, warum ich Zeldas Open-World soviel bezaubernder finde als die aus Witcher 3, obwohl letztere eigentlich die offensichtlicher perfekte ist. The Witcher 3 ist voll mit Liebe, tollen Nebengeschichten und Gwent. Ganz nah an der Perfektion. Leider konnte ich den Hexer einerseits nicht die Aufmerksamkeit schenken, die er verdient. Und andererseits hat er mich erdrückt, wenn ich es konnte. Ab der zweiten Spielhälfte lief das besser, aber in den Abspann schleichte sich dann doch das unberechtigt gute Gefühl, diesem Brocken endlich Goodbye zu sagen. Es lief einfach nicht so optimal zwischen uns, aber Witcher 3 trifft daran wohl weniger Schuld.