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Rise of the Tomb Raider

By Tony, 15. Januar 2017

Nach dem Reboot Tomb Raider war ich sozusagen wieder Tomb-Raider-Fan. Da kam die PS4-Version von Rise of the Tomb Raider genau richtig! Recht zeitnah zum Launch habe ich den Titel durchgespielt, aber dieser Artikel hier ist leider erst Monate später entstanden. Meine Erinnerungen sind also nicht mehr ganz frisch. Ich weiß aber noch, dass Rise of the Tomb Raider mich nicht enttäuscht hat. Spielerisch und optisch in eigentlich jeder Hinsicht ein ganz kleines Stück “noch besser” als Tomb Raider. Die “Open World”-Mechaniken fand ich durchaus gelungen, zum Glück auch nicht übertrieben. Da sich Rise of the Tomb Raider spielerisch wirklich sehr an Tomb Raider orientierte und mein Erlebnis des Reboots damals noch recht frisch war, wurde es gegen Ende doch ein bisschen repetitiv. Aber immerhin kann Lara auch mal über eine Brücke gehen, ohne dass diese einstürzt. Nicht wahr, Nathan. Naja. Eine kleine Tomb-Raider-Pause ist nach Rise of the Tomb Raider aber auch nicht verkehrt, denke ich.

Auch die Story fand ich wieder sehr interessant. Ich war auch froh zu lesen, dass sie erneut aus der Feder von Rhianna Pratchett stammte. Ich hoffe, Rhianna Pratchett schreibt auch noch die Geschichte für den nächsten Tomb-Raider-Titel. Oder schrieb – inzwischen hat sie Tomb Raider ja den Rücken gekehrt, aber vorher hoffentlich noch die Story für das neue Tomb Raider vollendet, das sich ja sicherlich schon ewig in Entwicklung befindet. Nachdem man im Reboot Laras Anfänge erlebt hat, hält die Geschichte und Entwicklung von Lara in Rise of the Tomb Raider wirklich, was sie verspricht. Man erlebt, wie Lara zu der geworden ist, die man kennt.

Nachdem ich Lara im Prinzip gefühlt zwei Jahrzehnte gar nicht mehr verfolgt habe, werde ich aufmerksam wahrnehmen, wenn Square Enix den nächsten Teil ankündigt. Und ihn bestimmt auch zeitnah zum Launch spielen. Tomb Raider und Rise of the Tomb Raider haben mir beide sehr gut gefallen!