bayonetta-2-cover

Bayonetta 2

By Tony, 22. Dezember 2014

Nach Tales of Hearts R hatte ich ein paar Tage Zeit, bevor meine Tales-of-Vesperia-Bestellung von Amazon eintreffen sollte. Ich ging also das vielerorts hochgelobte Bayonetta 2 an, von dem ich wusste, dass es sich in ein paar Stunden durchspielen lässt – etwa 10 Stunden waren es am Ende. Ich hatte zum Release die tolle First-Print-Edition erworben, die auf 13.500 Stück europaweit limitiert ist (und auch nur in Europa erschien). Diese Edition beinhaltet zusätzlich auch Bayonetta, das man kurzerhand auch für Nintendo Wii U portierte, damit Nintendo-Fans in den vollen Bayonetta-Genuss kommen. Ich bin allerdings direkt mit Bayonetta 2 durchgestartet…

Das Spiel hält in allen Belangen, was es verspricht. Bayonetta 2 ist so rundum perfekt, dass man sich wundern muss, wie diverse Gaming-Websites bei der Wahl zum Spiel des Jahres an der Umbra-Hexe vorbeigekommen sind. Es ist unglaublich poliert und spielt sich wie aus einem Guss.

Das ich es auf dem Schwierigkeitsgrad “Einfach” gespielt habe, um es möglichst schnell (vor Tales of Vesperia) zu beenden, bereue ich dabei ein wenig. Es war einfach… zu einfach. Auch auf der mittleren Schwierigkeitsstufe dürfte Bayonetta 2 machbar sein. Aber das ändert am Gesamteindruck des Spiels wenig.

Die Inszenierung der Kämpfe ist einfach fantastisch, die Gegner selbst sind wahnsinnig schön und der Humor sucht auch seinesgleichen. Insgesamt lässt Bayonetta 2 nur einen Schluss zu: Man muss es einfach gespielt haben. Das wiederum hat eine logische Konsequenz: Man muss eine Nintendo Wii U haben. Zum Glück gibt es noch eine Hand voll weitere Spiele, für die sich eine Anschaffung der Nintendo-Konsole lohnt.