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Hyrule Warriors

By Tony, 15. November 2014

Nach einer ganzen Weile brachte mich Hyrule Warriors dazu, mal wieder Nintendos Wii U zu entstauben. Nach Mario Kart 8 war die Gute ehrlich gesagt nicht oft am Strom. Aber ich war neugierig auf Hyrule Warriors. Ein Musou-Spiel hatte ich bislang nie gespielt. Das doch sehr monoton wirkende Gameplay hatte mich immer abgeschreckt. Ein Musou-Spiel im Zelda-Universum, da war ich aber doch neugierig. Ein Musou-Fan lobte Hyrule Warriors als den wohl besten Einstieg ins Genre. Ich befürchtete schon, ich würde mich nach Hyrule Warriors auch Dutzende von Stunden durch Monsterherden wühlen… aber soweit sollte es nicht kommen.

Hyrule Warriors war auf jeden Fall sehr kurzweilig, aber dabei blieb es für mich persönlich auch. Es war eine interessante Erfahrung und es hat durchaus Spaß gemacht, sich mit den Kombos durch die Monstermassen zu kämpfen, Gebiete zu erobern und Burgen zu verteidigen. Bei mir blieb es aber bei einem normalen Storydurchlauf in etwa 14 Stunden.

Gedrückt hat die Stimmung sicherlich die mitunter grenzwertige KI. Außerdem war es eine wirklich seltsame Entscheidung, die Zwischensequenzen nicht zu vertonen. Das ist wohl ein wenig Link geschuldet, aber das passt einfach nicht in Hyrule Warriors.

Erhellend waren hingegen die vielen Zelda-Elemente. Die Kisten mit der typischen Zelda-Jingle zu öffnen oder die Bomben wie Link in seinen guten alten Zelda-Abenteuern zu platzieren, das hat Spaß gemacht. Auch die Story selbst war ganz nett. Mehr als die 12 Stunden, die es für den Storydurchlauf gebraucht hat, konnte mich persönlich das Musou-Gameplay aber nicht fesselnd. Und trotzdem würde ich nicht sagen, dass ich das Genre für die Zukunft ausschließe. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass mich auch andere Musou-Crossover zum Kauf bewegen können. Da muss allerdings die Kombination passen. Wäre ich One-Piece-Fan, dann wäre One Piece: Pirate Warriors vielleicht einen Blick wert. Vielleicht klappt es mit Dragon Quest Heroes? Schauen wir mal.